Erreiche außergewöhnliche Erfolge mit Clean Eating – egal ob Abnehmen oder Entzündungen im Körper reduzieren

Obst-und-Gemuese

Ist dir in letzter Zeit auch immer öfter das Wort „clean eating“ über den Weg gelaufen? Und fragst du dich nun, ob das alles nur wieder ein neuer Ernährungstrend aus Übersee ist? Oder kann Clean Eating mehr und ist tatsächlich ein nachhaltiges Ernährungskonzept?

Diese und noch ein paar weitere Fragen möchte ich dir in diesem Beitrag beantworten. 

Eines vorweg: Du kannst wahnsinnig tolle Erfolge mit Clean Eating feiern!

Solltest du zum Schluss immer noch Fragezeichen im Kopf haben, schreib mir gern – egal, ob hier unter dem Beitrag, via E-Mail oder bei Instagram.

Also fangen wir einfach mal an. In den folgenden Zeilen gibt es von mir (fast) alles rund um das Thema Clean Eating, zum Beispiel:

  • Was ist überhaupt die Idee hinter Clean Eating?
  • Welche Vorteile bringt Clean Eating mit sich?
  • Gibt es Regeln? Wenn ja, welche sind es?
  • Was kannst du alles essen? Und was solltest du vom Speiseplan streichen?
  • Ist Clean Eating alltagstauglich?
  • Und zum Schluss verrate ich dir, welche persönlichen Erfolge ich mit Clean Eating erreicht habe.

Einfach übersetzt heißt Clean Eating erst einmal so viel wie „sauberes Essen“. Aber was genau ist mit „sauber“ gemeint? 

Hier ist nicht das gründliche Abwaschen von Obst und Gemüse gemeint, sondern es geht um den Grad der Verarbeitung.

Es geht darum, dass vor allem unverarbeitete, unbehandelte und natürliche Lebensmittel gegessen werden sollten. Dafür sollte auf stark verarbeitete Lebensmittel, raffinierten Zucker, Alkohol und Weizenmehl verzichtet werden.

Heutzutage essen wir mehr verarbeitete Lebensmittel als je zuvor in unserer Geschichte. 

Wenn man sich die Zutatenliste einiger Lebensmittel in den Supermärkten anguckt, wird einem ganz schwindlig. Viel zu viele und oft unnötige Zutaten stecken in den Produkten. 

Künstlich hergestellte Füll-, Zusatz- oder Farbstoffe stecken mittlerweile fast in allen Lebensmitteln. Oft auch mit „tollen“ kryptischen Zahlencodes wie E104, E150D oder ähnliches.

Wenn man sich nach dem Clean Eating Prinzip ernährt, dann verzichtet man genau auf diese verarbeiteten Lebensmittel.

Verarbeitet Lebensmittel sind Ballast – oder besser gesagt Giftstoffe – für unseren Körper. 

Unser Körper kann sich zwar gut alleine wehren und Giftstoffe unschädlich machen. Aber nur solange die Menge an Giftstoffen nicht zu groß wird.

Wie du natürlich im Alltag deinem Körper bei der Entgiftung helfen kannst, erfährst du hier.

Und eines noch zum Schluss an dieser Stelle: Clean Eating ist keine Diät, sondern eine Ernährungsform. Also eine Möglichkeit, wie du einen gesunden Lebensstil führen kannst. Langfristig und nachhaltig sozusagen.

Welche Vorteile hat Clean Eating?

Darmgesundheit

Ich sag´s dir. Clean Eating hat so viele mega tolle Vorteile. 

Wenn du all das Unnatürliche und Verarbeitete aus deiner Ernährung weglässt und dich auf das Natürliche fokussierst, wirst du in JEDEM Bereich deines Lebens gewinnen.

Wenn du dich nach dem Clean Eating Prinzip ernährst, wirst du schnell merken, dass sich deine Gesundheit und dein Wohlbefinden verbessert.

Alleine, wenn du nur den Zucker, Alkohol, die Zusatzstoffe und die anderen Giftstoffe aus deiner Ernährung streichst, entgiftest du deinen Körper und aktivierst so deine Selbstheilungskräfte. 

Dein Körper verbraucht dann viel weniger Energie, denn er muss sich nicht mit unnötigen Abbauprozessen von Giftstoffen beschäftigen. Er kann sich auf die eigentlichen Prozesse fokussieren. Deine Leber und dein Darm werden entlastet.

Wenn du viele verarbeitete Lebensmittel isst, wird dein Körper vermutlich (stark) übersäuert sein. Dies führt auf Kurz oder Lang wiederum dazu, dass in deinem Körper Entzündungen auftreten, die dich krank werden lassen. 

Chronische Krankheiten, Allergien, Nahrungsunverträglichkeiten, Asthma oder das Leaky Gut Syndrom können die Folge sein. Vielleicht hast du auch einfach nur ein paar überflüssige Kilos zu viel, die du einfach nicht los wirst. Warum dir zum Beispiel auch eine Detox-Kur aktiv mein Abnehmen helfen kann, erfährst du in einem anderen Beitrag.

Bei all diesen Themen, wird dir eine Ernährung nach dem Clean Eating Prinzip helfen.

Du wirst erfolgreich und nachhaltig abnehmen. Du kannst Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten reduzieren. Sogar chronischen Krankheiten kannst du den Kampf damit ansagen.

Mega, oder?

Clean Eating ist also eine Art der heilenden Ernährung.

Und das Beste an dieser Ernährungsweise ist, dass du deinen Körper mit allen lebensnotwendigen Makro- und Mikronährstoffe (Kohlenhydrate, Proteine, Fett, Vitamine, Ballaststoffe, Spurenelemente…) überflutest. 

Und es gibt keinen unnötigen, meist schädlichen, Verzicht auf Kohlenhydrate oder Eiweiße wie bei der Low Carb- oder Low-Fat-Diät. Es ist also keine einseitige Ernährung.

Welche Regeln gibt es beim Clean Eating?

Ich hasse Regeln und Verzicht – ganz besonders beim Essen. Geht es dir auch so?

Aber so ganz ohne Regeln funktioniert eine gesunde Ernährung leider nicht. Darum kommen wir auch beim Clean Eating nicht drumrum.

Aber verzichten musst du auf wirklich gar nichts – nur clever die ungesunden gegen gesunde Lebensmittel austauschen.

Und eigentlich gibt es auch nur 2 Regeln.

  1. Alle natürlichen Lebensmittel sind erlaubt. Sie sollten so naturbelassen wie nur möglich sein. Je kürzer die Zutatenliste ist, desto besser. Besonders regionale und saisonale Produkte sind ideal.
  2. Alle Lebensmittel, die industriell (stark) verarbeiten sind, sind tabu. Also alle Produkte die raffinierten Zucker, künstliche Süßstoffe (ja, auch Xylit und co.), Konservierungs-, Farb- oder Füllstoffe haben bitte wieder zurück ins Regal stellen.

Clean Eating ist also für jeden von uns geeignet, der sich gesund ernähren will. Egal, ob du Fleisch isst, vegetarisch oder vegan unterwegs bist. 

Das große Ziel beim Clean Eating ist es, einen bewussten Umgang mit natürlichen Lebensmitteln zu bekommen. 

Wichtig ist, dass man die Herkunft und die Herstellung der Lebensmittel hinterfragt. Gerade im 21. Jahrhundert ist dieser Punkt so wichtig geworden wie nie zuvor. Oder denkst du in diesem Punkt anders?

Was kannst du alles essen?

Clean Eating- gesunde Lebensmittel

Wie sage ich so gern: Einmal in den Nährstoff-Express einsteigen, bitte! Los geht die Reise ins gesunde Schlaraffenland.

Was du alles so essen darfst:

  • frisches Obst und Gemüse
  • Kräuter
  • Hülsenfrüchte
  • Nüsse und Samen
  • Milchprodukte
  • Bio-Eier
  • Fisch (bitte auf die Qualität achten; ein super Artikel, der hierzu ein paar Infos liefert, findest du bei Alnatura)
  • Fleisch (bitte aus hier auf die Qualität achten; ein super Artikel, der hierzu ein paar Infos liefert, findest du auch wieder bei Alnatura)
  • Vollkorngetreide
  • Pseudogetreide

All diese Lebensmittel liefern dir die wertvollen Makro- und Mikronährstoffe, sekundären Pflanzenstoffe und Vitamine, die dein Körper braucht. Damit gibt du ihm den besten Treibstoff, den du ihm liefern kannst. 

Sobald du den Dreh heraus und die Grundzutaten für eine „saubere“ Ernährung im Schrank hast, wird auch die Vorbereitung und Planung (Meal Prep) super easy werden.  

Übrigens solltest du (leider) auch ein wachsames Auge auf konventionell angebautes Obst und Gemüse haben. Denn das Schlimme ist, dass unser (konventionelles) Obst und Gemüse meistens stark mit Pestiziden behandelt worden ist.

Da hilft oft ein „normales“ Waschen des Obstes/Gemüses nicht mehr aus. Am Besten du greifst auf Bio-Produkte zurück, falls du es dir leisten kannst, oder wäscht dein Obst und Gemüse ordentlich mit Natron. Dadurch kannst du zumindest einen Großteil der Pestizide abtöten.

Sind Bio-Produkte immer clean?

Also grundsätzlich sind Bio-Produkte schon die bessere Wahl – aber leider immer noch teurer als die konventionellen Verwandten.

Bio-Produkte unterliegen der Öko-Verordnung der EU. Diese geben strenge Richtlinien zur Vermeidung von schädlichen Rückständen vor.

Es gibt jedoch auch ein ABER. Denn einige Bio-Produkte sind trotzdem stark verarbeitet und enthalten zum Beispiel an vielen Stellen unnötigen Zucker(-ersatzstoff). Also ein Blick auf die Zutatenliste lohnt sich immer.

Besonders bei Fleisch und Fisch solltest du auf Bio-Qualität achten.

Denn die Tiere, die in Massenhaltung leben müssen, werden leider immer noch mit Antibiotika und gentechnisch veränderten und häufig ungesundem Futter voll gestopft.

All diese Giftstoffe stecken dann in deinem Stück Fleisch, welches du isst. Und zack… hast du unnötige Giftstoffe in deinem Körper.

Was solltest du vom Speiseplan streichen?

Lebensmittel, die nicht erlaubt sind, sind stark verarbeitet Produkte mit künstlichen Konservierungs-, Aroma- und Farbstoffen,Geschmacksverstärker, ungesunden Fetten, Süßstoffe, Zucker, Weizen oder Alkohol.

In der folgenden Liste findest du ein paar gängige Lebensmittel, die beim Clean Eating nicht erlaubt sind:

  • Süßigkeiten
  • Zuckerhaltige Getränke (Limonaden, Säfte, Energy-Drinks)
  • light-Produkte mit Süßstoffen (z.B. Aspartam und auch Xylit und co.)
  • Produkte aus Weizenmehl
  • Kuchen und Kekse
  • Pudding, fertige (Früchte-)Joghurt oder Quarkspeisen
  • Chips und Cracker
  • stark verarbeitete Nüsse
  • Fertiggerichte
  • Fertige Dressings, Dips, Ketchup, Grill-Saucen
  • Wurst
  • verarbeiteten Frischkäse
  • Nuss-Nougat-Aufstriche
  • Konfitüren
  • Fast Food wie Pommes, Burger oder Pizza
  • Alkohol

Einige Lebensmittel lassen sich übringes super einfach selbst herstellen. Gesunde Kuchen, Kekse, Marmeladen und andere leckere Brotaufstriche kannst du ganz simpel und schnell zu Hause zaubern. Du wirst staunen, wie lecker eine cleane Ernährung schmecken kann. Und wie einfach es geht.

Auch an dieser Stelle möchte ich nochmal sagen, dass es nicht darum geht, dass du nie wieder ein Glas Wein, Schokolade oder Pommes essen darfst.

Die Dosis macht das Gift. 

Und wenn du dich 80 % clean ernährst und 20 % ungesunde Lebensmittel aus diesem Abschnitt isst, bist du bereits super unterwegs. Deine Gesundheit und dein Wohlbefinden werden sich bereits auch dann schon verbessern.

Und vermutlich wird sich das 80-20-Verhältnis Stück für Stück von ganz allein in das noch gesündere Verhältnis bewegen.

Denn, wenn du erst einmal angefangen hast, die Tipps und Tricks des Clean Eatings zu verstehen, macht es einfach nur Spaß.

Meine persönlichen Erfolge mit Clean Eating

Du bist, was du isst – so simpel und so wahr. 

Jetzt möchte ich dir nur kurz verraten, warum ich dem Clean Eating Konzept verfallen bin.

Im Laufe der Jahre hatte ich immer mehr Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten entwickelt. Sogar die Diagnose mittelschweres Asthma wurde mir gestellt.

Das war genau der Wendepunkt, an dem ich angefangen habe, mich intensiv mit Ernährung zu beschäftigen. Ich habe mein Essensverhalten der letzten Jahre Revue passieren lassen und war geschockt, wie schlecht ich mich ernährt habe.

Ich habe mich mit dem Thema Darmgesundheit beschäftigt und bin schlussendlich bei Clean Eating hängen geblieben bin.

Nachdem ich Zucker, Alkohol und die verarbeiteten Lebensmittel aus meiner Ernährung verbannt hatte, ging es mir sehr schnell viel besser. Ich hatte mehr Energie, meine Hautunreinheiten wurden weniger und ich habe ohne großes Hungern etwa 10 Kilo abgenommen.

Und der größte Erfolg für mich war aber, dass ich endlich wieder Nüsse und Steinobst essen konnte und keine extremen Heuschnupf-Attacken mit Luftnot oder andere Asthmaanfälle hatte.

Ich habe soviel mehr Lebensqualität gewonnen, dass ich jedem nur empfehlen kann:

Guck genau hin, was du isst. 

Denn du bist eben, was du isst.

Fazit

Wenn du dich mit dem Clean Eating Prinzip auseinandersetzt, wartet eine spannende und leckere Reise auf dich. 

Du wirst automatisch lernen intuitiver zu essen. Dein Körper verrät dir nämlich, welche Nährstoffe er gerade braucht und du wirst lernen auf genau diese Signale zu hören. 

Dieses Gespür haben wir in unserer modernen Welt leider verlernt und bezahlen deswegen einen hohen Preis: unsere Gesundheit.

Aber alleine die Tatsache ein besseres Verständnis für gesunde Ernährung zu entwickeln, hat so einen großartigen Mehrwert. 

Alles fängt mir der Reflexion der eigenen (ungesunden) Ernährungsweise an. Vielleicht gibt es einen kleinen Schock- oder Aha-Moment, was du eigentlich am Tag so isst.

Eine Ernährungsumstellung kann so viel Spaß machen, denn du beschäftigst dich mit neuen Lebensmitteln, kochst mit frischen Lebensmitteln und lernst so vielleicht auch neue Geschmacksexplosionen kennen.

Ja, es mag in einigen Situation vielleicht etwas schwieriger sein, sich 100% nach dem Clean Eating Prinzip zu ernähren.

Aber, da kann ich dir nur sagen: Wenn du es schaffst dich etwa 80% gesund zu ernähren, ist das super und du wirst trotzdem von den Vorteilen profitieren.

Also, was denkst du? Gibst du Clean Eating eine Chance?

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